Beispielrechnung: Passivhausfenster sparen Energie, Heizkosten und bieten höheren Wohnkomfort – Amortisation oft innerhalb von 10–14 Jahren.
Lohnt sich ein Passivhausfenster über 20 Jahre?
Ausgangssituation – Einfamilienhaus in der Schweiz
Wohnfläche: 160 m²
Fensterfläche: ca. 35 m²
Vergleich zwischen:
• Standard-Neubaufenster (Uw ca. 1,1 W/m²K)
• Passivhausfenster (Uw ≤ 0,8 W/m²K)
Mehrinvestition
• Durchschnittliche Mehrkosten für Passivhausfenster:ca. CHF 120–180 pro m² Fensterfläche
• Bei 35 m² Fensterfläche ergibt das: ≈ CHF 4.500–6.000 Mehrinvestition
Energieeinsparung pro Jahr
• Durch die bessere Dämmung können – je nach Gebäude – ca. 8–15 kWh/m² Wohnfläche pro Jahr eingespart werden.
• Bei 160 m² Wohnfläche: ≈ 1.280–2.400 kWh pro Jahr
• Bei einem durchschnittlichen Energiepreis von ca. CHF 0,20–0,30 pro kWh: ≈ CHF 250–700 Einsparung pro Jahr
Einsparung über 20 Jahre
• Bei moderaten CHF 400 Einsparung pro Jahr: 20 Jahre × CHF 400 = CHF 8.000
• Steigen die Energiepreise (realistisch in CH), verkürzt sich die Amortisationszeit weiter.
Fazit der Rechnung
Mehrinvestition: ca. CHF 5.000
Einsparung über 20 Jahre: ca. CHF 8.000
→ Netto-Vorteil: ca. CHF 3.000
Und das ohne:
• steigende Energiepreise
• Förderprogramme
• höheren Immobilienwert
• verbesserten Wohnkomfort
Rein wirtschaftlich betrachtet amortisiert sich das Fenster also innerhalb von ca. 10–14 Jahren – danach arbeitet es für Sie.

Der eigentliche Mehrwert
Neben der reinen Energiekostenrechnung profitieren Bauherren von:
• spürbar höherer Behaglichkeit
• keinen kalten Fensteroberflächen im Winter
• weniger Kondensatbildung
• besserem Schallschutz
• langfristiger Werterhaltung der Immobilie
Gerade im Schweizer Markt mit langfristigem Anlagehorizont ist die Frage daher nicht nur:
„Was kostet das heute?“
Sondern:
„Was kostet es mich, wenn ich heute nicht investiere?“
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